Grenzen setzen.

Warum persönliche Grenzen zu setzen was gutes ist.

SHON GEWUSST

Aennipenni

2/10/20262 min read

Grenzen setzen

Zu oft Ja zu sagen, ist wie ein Nein zu unseren eigenen Lebenszielen, Wünschen, Interessen und Bedürfnissen zu sagen.
Wir brauchen klare Grenzen.

Denn Grenzen zu setzen ist ein Akt der Selbstfürsorge.

Indem wir Grenzen setzen, zeigen wir unserem Umfeld, was geht und was nicht geht. Und dieses Thema betrifft längst nicht nur überangepasste Menschen. Es geht darum, ausbeuterische Beziehungen und Menschen zu erkennen und Nein sagen zu lernen.

Auch in der Erziehung ist es essenziell für soziale Kompetenz, Resilienz und emotionale Sicherheit.

So soll in der Erziehung durch Grenzen eine liebevolle Führung durch klare Regeln vorgelebt werden. Klare Kommunikation, Wertschätzung und das Vorleben, dass Bedürfnisse verschieden sind.

Grenzen basieren dabei auf Ich-Botschaften.

  • Mir tut das weh. Ich mag das nicht.
    Anstatt zu verallgemeinern.

Jede Person hat persönliche Grenzen, die nicht aus Machtstreben heraus gesetzt werden sollten.
Manchmal sind solche Grenzen für Andere auch frustrierend.....

Dies führt aber zu etwas positivem: der Entwicklung von Frustrationstoleranz. Das Verständnis gegenüber dem anderen, aber auch die Akzeptanz, dass man zu etwas nicht bereit ist.

Frustrationstoleranz:
"Auch Resilienz" ist die Fähigkeit, Enttäuschungen, Hindernisse, unerfüllte Bedürfnisse oder Rückschläge zu ertragen, dabei nicht deprimiert oder aggressiv zu reagieren.
Quasi die persönliche psychische Widerstandsfähigkeit zu stärken, um weiter an den eigenen Zielen zu arbeiten.

Warum fällt es uns oft schwer, Grenzen zu setzen?

  • Es war einfach so in unserer Erziehung

  • Wir haben Angst vor Ablehnung

  • Wir haben oft Schuldgefühle, weil wir etwas verweigern

Was sind die Folgen fehlender Grenzen?

  • Wenn wir dauerhaft unsere eigenen Bedürfnisse ignorieren, kann das zu emotionaler Erschöpfung führen. Es kann auch sein, dass wir uns selbst verlieren und bis ins Burn-out schlittern. Das ist alles sehr individuell.

Es gibt einige Schritte, wie wir klein anfangen können, unsere Grenzen zu setzen. Das ist sehr wichtig, wenn man das nicht von sich aus gut kann:

  • Das Wichtigste ist die Selbstreflexion. Das Eruieren, was die eigenen Grenzen sind und in welchen Situationen man diese immer wieder verletzt. Das kann sehr lange dauern und ist auch überhaupt kein Stress. Einfach immer wieder Revue passieren lassen, was an so Tagen passiert ist, womit man zufrieden war und wo man vielleicht eine Grenze zugelassen hat.

  • Dazu gehört auch, die eigenen Glaubenssätze zu hinterfragen. Kommt dieser Satz von mir? Oder waren es vielleicht meine Eltern, die immer so reagiert haben, und deshalb habe ich diese Annahmen auch für mich getroffen?

  • Dann beim Aufkommen einer Situation ein klares Nein sachlich, kurz und respektvoll kommunizieren. Man muss sich nicht verteidigen; das ist einfach eine persönliche Grenze und die muss nicht gerechtfertigt werden.

  • Üben, üben, üben: Am Anfang ist es vielleicht etwas schwierig, aber mit der Zeit schafft man es zu wissen, was eine persönliche Grenze ist und dass man sie setzen möchte.

Reminder: Gesunde Grenzen sind nicht egoistisch – sie sind notwendig für gesunde und authentische Beziehungen.
Es erfordert anfangs Mut, aber langfristig wirst du dein bester Freund, stärkst deinen Selbstwert und man weiß, woran man bei dir ist, was wiederum deine Beziehungen stärkt.

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Ich wünsche euch allen einen schönen Tag. :) :)